Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (Berlin) spielt auf der Parabrahm-Orgel Werke von de Roque da Conceicao, Juan Cabanilles, Joseph Gabriel Rheinberger, Charles Ives und Isaac Albéniz.

Ulrich Eckhardt mag die spätromantische Orgel aus dem Jahr 1908, die mit ihren Hochdruckpfeifen und dem eingebauten Harmonium ein einmaliges Instrument in der deutschen Orgellandschaft darstellt. Auch darum kommt er nun zum wiederholten Mal nach Eichwalde.

Vor dem Konzert gibt der Organist eine Einführung.

Eintritt frei

 

Ulrich Eckhardt, 1934 in Rheine (Westfalen) geboren, studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg und Münster, Klavier in Freiburg, Dirigieren in Berlin, promovierte zum Dr. jur., arbeitete als Kapellmeister an den Städtischen Bühnen Münster, als Assessor am Bundesverwaltungsgericht in Berlin und als Kulturreferent der Stadt Bonn, leitete ab 1. Januar 1973 bis 31. Januar 2001 die Berliner Festspiele G.m.b.H. als Geschäftsführer und Intendant (u. a. die Berliner Festwochen, das Jazzfest, nach 1990 die Musikbiennale und das Theatertreffen sowie Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau), war in der Spielzeit 1989/1990 zusätzlich Intendant der Berliner Philharmonie, lehrt Kulturpolitik als Professor im Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin und ist Ehrenmitglied des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Seit 2001 widmet er sich konzertierend dem Orgelspiel und der Kammermusik (Klavier und Cembalo).