Lust am Kontrast - Orgelkonzert mit Johannes Götz in Eichwalde

Am Sonntag, dem 9.9.2012, gibt Bezirkskantor Johannes Götz, Titisee-Neustadt, unter dem vielversprechenden Titel „Lust am Kontrast" ein Konzert auf der einzigartigen Parabrahm-Orgel aus dem Jahr 1909 in der Evangelischen Kirche Eichwalde, Am Händelplatz. Auf dem Programm stehen Werke von Louis Lefébure-Wély, Max Reger, Edgar Elgar, Astor Piazzolla und Giacomo Puccini. Beginn ist um 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Johannes Götz studierte nach dem Abitur an der Musikhochschule Freiburg. Seine Lehrer waren Prof. Ludwig Doerr (Orgel) und Prof. Stanislav Heller (Cembalo). 1988 beschloss er seine Studien mit dem A- Examen für Kirchenmusik und dem Lehrdiplom für Orgel. 1989-1992 studierte er am königlichen Konservatorium Brüssel bei Hubert Schoonbroodt Konzertfach Orgel. 1992 erwarb er das Solistendiplom. Seit 1992 ist Johannes Götz als Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg im Schwarzwald tätig.

In einer weitgespannten Tätigkeit als Dirigent führte er wichtige Werke des oratorischen Repertoires auf. Neben Haydns Schöpfung, Bachs Johannes- Passion , Matthäus-Passion und Weihnachtsoratorium auch Brahms- Requiem und viele Orchesterwerke. Er ist für die Ausbildung von jungen Kirchenmusikern zuständig und Dozent bei kirchenmusikalischen Werkwochen. Als Organist der Pfarr- und Seminarkirche von St. Peter begleitet er die Liturgie in einer der schönsten Barockkirchen Süddeutschlands, zudem ist er Leiter des dortigen Konzertzyklus. Als Gründer und Leiter des Festivals „Mit Bach durch die Regio“ ist die Musik Bachs einer seiner Schwerpunkte. Sein Repertoire umfasst die Hauptwerke der deutschen und französischen Orgelmusik. Prägende Begegnungen hatte er mit den Organisten Gerd Zacher, Gaston Litaize und Rudolph Meyer.

Er kommt einer intensiven Konzerttätigkeit nach, Konzerte führten ihn durch ganz Deutschland und in die Schweiz, Niederlande, Belgien, Frankreich, Polen, Italien, Spanien, England, Rumänien, Russland und Sibirien. Johannes Götz stellt mit Vorliebe Bezüge in der Musik abseits der ausgetretenen Pfade von Kompendium und Chronologie her, ein Schwerpunkt ist die Improvisation. Rundfunk und Fernsehaufnahmen sowie CD- Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.