26. August 2013

Heute nun wurde als quasi letzte offizielle Arbeit unsere Orgel wieder ausgepackt. Herr Harke von der Orgelwerkstatt Christian Scheffler in Sieversdorf entfernte am Vormittag behutsam das Instrument von den schützenden Plastikfolien. Am Nachmittag des selben Tages wurde die alte "Parabrahm" gestimmt. Man darf also auf den Wiedereinzug am 8. September in unsere Kirche gespannt sein. Somit darf das Tagebuch der Kirchenrenovierung geschlossen werden.

 

24. August 2013

Am heutigen Sonnabend wurde, nachdem eine intensive Grundreinigung erfolgt war, die Kirche im Innern geputzt. 7 Damen und Herren, vornehmlich aus dem Kirchenchor, räumten, putzten, hingen die Leuchten wieder an, brachten dieses und jenes Inventar an die alte Stelle. Bei sommersonnigen Lichte gesehen macht unsere Kirche einen sehr erfrischenden Eindruck - trotz ihrer bald 105 Jahre. In den kommenden Tagen wird schließlich die Orgel wieder ausgepackt und gestimmt. Dann können die Eichwalder evangelischen Christen am 8. September ihr renoviertes Gotteshaus wieder in Besitz nehmen.

9. August 2013

Bald sind die Renovierungsarbeiten zu Ende. Heute wurden noch erhaltene Stellen der ursprünglichen Ausmalung behutsam gesäubert und fixiert. Die Glaskünstlerin Gratzias-Tenzer und Mitarbeiter reinigten sorgfältig die Altarfenster und die Obergadenfenster. Der Staub und Dreck der letzten Jahrzehnte wird praktisch abgewischt. Im unteren Seitengang bekommt man schon einen Vorgeschmack auf die neu gestrichene Kirche.

4. August 2013

Heute machten sich rund 20 Mitglieder der Kirchengemeinde im Anschluß an den Gottesdienst ein Bild von der "Malerwerkstatt" Kirche. Burkhard Fritz erläuterte nach bestem Wissen und Gewissen den Stand der Malerarbeiten.

 
Hier eine Serie von verpackten Teilen der Kirche. Nicht der Verpackungskünstler Christo war am Werk sondern Gemeindemitglieder und die Malerfirma.

 

1. August 2013

Jetzt werden die Feinheiten in Angriff genommen. Die Kreuzsteine im Altarraum, im Bogen davor und an der Brüstung der Empore werden in einem Grauton ausgemalt. So entsteht mehr Plastizität im gesamten Kirchenschiff und auch eine gewisse Spannung. Zur Zeit der Fotoaufnahmen war die aufgetragene Farbe noch nicht getrocknet, wird also heller sein als abgebildet.

24. Juli 2013

Mittlerweile sind zwei Mitarbeiter des Malereibetriebs C. Stamms mit dem Anstreichen beschäfigt. Die Decke ist nun schon fertig geweisst. Eine Angabe muß korrigiert werden: Nach neuesten Erkenntnissen beträgt die auszumalende Fläche inklusive Kirchennebenräumen rund 700 m². Genaueres wird zum Wochenende bekannt sein.

22. Juli 2013

Heute begannen die eigentlichen Malerarbeiten im Kirchenschiff. Eine Farbprobe weist auf die gewählte Fabe aus. Nachdem die Restauratorin die Übermalung freigegeben hatte und man sich für einen ganz leicht graugetönten Weißton entschieden hatte - es gibt über 79 Weißtöne!!! - begann Herr Opitz vom Berliner Malereibetrieb ganz oben am Stern unter der Decke an zu streichen. Nebenbei hat man von janz oben immer ungewöhnliche Ausblicke in den riesig wirkenden Kirchenraum, so z.B. auf die eingehauste Orgel. Zwischendurch schaut auch der Jesus aus dem Altarfenster hervor.

17. Juli 2013

Mitarbeiter des Malereibetriebes C. Stamms Berlin sind dabei, die letzte aufgetragene Farbschicht zu konservieren bzw. zu fixieren. Das ist die Voraussetzung, um einen neuen Anstrich aufzutragen. Die urspüngliche Ausmalung von 1908 muss nicht wieder freigelegt werden. Interessant ist, dass in unserer Kirche immerhin rund 240 m² Fläche zu streichen sind.

10. Juli 2013

Jetzt sind auch empfindliche Teile, wie die Sitzbänke, Altar, Kanzel und Taufbecken, verpackt. Ungewöhnlich, das Altarfenster mal von oben sehen zu können. Bevor die eigentlichen Arbeiten beginnen, hat der Denkmalschutz das Sagen.

Dienstag, 9. Juli 2013

Nun ist auch der Altarraum völlig eingerüstet. Man kommt wie sonst zuvor ganz dicht an das Altarbild heran und kann aus nächster Nähe Details ausmachen.

Sonntag, 7. Juli 2013

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Mittwoch, 3. Juli 2013

Heute wurde beonnen, die Gerüste in der Kirchenschiff aufzustellen. Von einem hohlen Bauwerk kann keine Rede mehr sein.

Dienstag, 2. Juli 2013

Vor Beginn der Renovierungsarbeiten wurde die Orgel von Mitarbeitern der Orgelwerkstatt Scheffler "eingehaust". Mitglieder der Kirchengemeinde machten die Kirche für die anstehenden Arbeiten frei. Die Bankauflagen, Stühle und Kissen wurden weggeräumt, die Leuchtkörper abgenommen und auch der Vorraum ferigemacht. Auch der Altar ist nun leergeräumt und wird von der Malerfirma verpackt.