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Für Rückblicke zu den Konzerten der Jahre 2009 und 2010 bitte zur vorherigen Homepage wechseln, da sie nicht hierher übernommen sind.

Kammerkonzert zugunsten der vergessenen Opfer des Stalinismus. Das Kammermusiktrio „Memorial“ (St. Petersburg) spielt Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Rachmaninow, Piazolla u.a.
im evangelischen Gemeindehaus, Stubenrauchstr. 19

Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (Berlin) spielt auf der Parabrahm-Orgel Werke von Franz Liszt, Louis Lewandowski, César Franck, Sigfrid Karg-Elert, Josef Gabriel Rheinberger und Louis James Alfred Lefébure-Wély. Der Musiker gibt zum Konzert eine Einführung.
Der Eintritt ist frei.

„Zigeunerweisen“ – Musik der Sinti und Roma in Klassik und Folklore
Leitung: Mike Flemming
Eintritt frei

Konzert „Frühlingsgefühle“ – eine romantische Nacht mit den schönsten Liebesliedern mit dem Tenor Björn Casapietra

Konzert des Ensembles KRAMA (Spanien) zum Abschluss des Eichwalder Rosenfestes


Orgelkonzert ORGEL SCANDINAVIA
Universitätsorganist Dr. Wieland Meinhold, Weimar, spielt romantische Orgelmusik
(mit Führung an der Orgel)


Eintritt frei

 

 

 

Hier finden sie den aktuellen Konzertflyer:

CoverKonzerte2019

Konzert des Universitäts- und Studentenchores Jena

Unter Leitung von Ines Kaun stellt der Chor sein diesjähriges Programm „Ein englischer Sommer“ vor.

Manche nennen sie ein Unikat, andere sprechen von einem Unikum. 1908 gemeinsam mit der Kirche erbaut, fügt sich die Orgel in ihrem im Jugendstil gestalteten Prospekt in die Gründerzeit-Architektur des Kirchengebäudes ein. Im Gegensatz zu dem farbigen Werkcharakter der Barockorgel wurde als Klangbild die Nachahmung des expressiven Orgelklangs angestrebt. Bei der Eichwalder Orgel versuchte man, möglichst viele der Effekte und Spielmöglichkeiten der großen Orgeln mit sehr viel weniger Pfeifen, dafür aber mit vielen Spielhilfen zu erhalten.

"A Vision Of Peace"

Unter Leitung des Gastdirigenten Yuval Halpern aus Israel stellt der renommierte Chor sein neues Programm „A Vision Of Peace“ vor.

Chorkonzert anläßlich des 90sten Gründungsjubiläums des Eichwalder evangelischen Kirchenchores,


Vorweihnachtliches Konzert der Eichwalder Chöre

Eintritt frei

Rückblick mit Fotos:


Vorweihnachtliches Orgelkonzert
mit Peter Aumeier

Eintritt frei

 Kirchenmusiker Peter Aumeier spielt auf der Parabrahm-Orgel und möchte besinnlich-musikalisch auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Es ist seit 9 Jahren eine schöne Tradition, am letzten Sonnabend vor Heiligabend in der Evangelischen Kirche Eichwalde die seltene Parabrahm-Orgel erklingen zu lassen.

10 Jahre Orgelrestaurierung in der Eichwalder Kirche „Kinder wie die Zeit vergeht!“ Dieser oft zitierte Satz trifft mit Fug und Recht auf die Restaurierung der Parabrahm-Orgel unserer Kirche zu. Zum Kirchweihfest im Dezember 2002 wurde die Orgel in einem festlichen Gottesdienst vom damaligen Bischof Wolfgang Huber wieder eingeweiht.

Seit der Parzellierung des Rittergutes Radeland 1893 ließen sich viele Ansiedler im schönen Villenvorort von Berlin nieder. Eichwalde ist von Wäldern umgeben, liegt an der Dahme mit seinen Seen und hatte damals bereits Bahnanschluss. Aller zwei Stunden kamen die Züge aus Berlin und brachten Ausflügler und Sommergäste an den grünen Rand der Stadt.

 

Die Gründung der eigentlichen Landgemeinde Eichwalde war 20. 3. 1893. Damals gehörte Eichwalde kirchlich zu Schmöckwitz. Im alten Gebäude am Romanusplatz (es steht heute nicht mehr) fand von 1896 - 1899 der evangelische, von 1903 - 1913 der katholische Gottesdienst statt. Ende 1899 wurde in dem neu erbauten Schulgebäude als Notbehelf ein nicht genutzter Klassenraum für die Gottesdienste bereitgestellt.

Im Jahr 1899 bzw. 1901 wurde die evangelische Kirche von Schmöckwitz getrennt und zu einer eigenständigen Kirchengemeinde.

 

Bereits Ende 1899, Anfang 1900 gab es erste Überlegungen zu einem Kirchenbau.

 

Am 22.3.1902 übernahm Kaiserin Auguste Viktoria – mit Genehmigung des Kaisers Wilhelm I. – das Protektorat über die neu zu bauende Kirche.Grundsteinlegung des Baus nach den Entwürfen des Prof. Zaar und Baumeisters Vahl aus Berlin war am 18.10.1906 durch den Generalsuperintendenten Köhler. Anlässlich der Grundsteinlegung wurde dem Fabrikbesitzer Hugo Hoffmann (Sarotti-Schokoladen) seine am 7.9.1906 beschlossene Ehrenbürgerschaft übergeben Am 12.8.1907 war das Richtfest des 47 m hohen Turmes.

 

Am 15.12.1908 fand dann die festliche Einweihung. Als Vertreter der Kaiserin erschien Kabinettsrat Dr. von Behr-Pinnow. Superintendent Schmich hielt die Liturgie, Generalsuperintendent Köhler nahm die Weihe vor und Pfarrer Lützow hielt die Festpredigt. Anlässlich der Einweihung schenkte die Kaiserin eine Altarbibel mit ihrer Widmung.

Die reinen Baukosten betrugen 18.870,42 Mark, die Gesamtkosten 176.579,55 Mark. Heute wären es vergleichsweise ca. € 1.651.023,-. Märkischer Backstein in rein gotischem Stil charakterisiert den Kirchenbau. Damals gab es 500. Nicht mehr erhalten ist die „stimmungsvolle Malerei auf der gewölbten Decke und an den Wänden...“ von der Fa. Maier& Weber sowie musizierende und singende Engel zu beiden Seiten der Orgel.

 

Die sogenannte Parabrahm-Orgel ist ein Instrument, das nach dem vom Berliner Organisten Schmidt erfundenen System unter Verwendung von Seraphonstimmen geschaffen wurde. Neben den Hochdruckpfeifen ist das in die Orgel eingebaute Harmonium charakteristisch. Damals kostete die Orgel 10.000,- Mark, eine vergleichweise geringe Summe. Nach Umrechnung wären dies heute ca. € 93,500. Es ist die erste Orgel dieser Art in Deutschland. Zwei weitere wurden danach gebaut; sie existieren heute nicht mehr. Die Orgel kommt aus der Werkstatt Weigle, Echterdingen, das Harmonium aus der Werkstatt Schiedmeyer in Stuttgart.

 

2002 erfolgte die Restaurierung der Parabrahm-Orgel durch die Orgelwerkstatt Christian Scheffler in Sieversdorf. Das in der Orgellandschaft einmalige Instrument hat 9 Register, 3 Manuale (eines davon für das Harmonium), zahlreiche Spielhilfen und Schweller, 458 Pfeifen. Der Klangumfang reicht für vergleichsweise 60 Register. Die Prospektpfeifen sind sog. stumme Pfeifen. Während des I. Weltkrieges wurde diese Pfeifenreihe für Kriegszwecke entfernt. Der Kirchenchor spendete nach Kriegsende die heute noch zu sehenden Orgelpfeifen.

 

Im Altarraum gibt es ein 3teiliges Mittelfenster Jesus beim Abendmahl, ein Geschenk der Kaiserin, die seinerzeit auch „Kirchenjuste“ genannt wurde. Die übrigen Fenster sind Stiftungen Eichwalder Familien; sie wurden nach der Wende 1990 durch die Werkstatt Ilona Berkei und dank zahlreicher Spenden (u.a. vom Enkel des 1. Eichwalder Pastors Lützow) restauriert.

 

Altar und Kanzel wurden von der Jerusalemer Kirche in Berlin übereignet, wo sie ursprünglich standen. Bemerkenswert sind die Schnitzereien aus eisenfestem indischen Teakholz – ein Geschenk des 1907 verstorbenen Mitbegründers Eichwaldes, des Börsenmaklers Paul Schmidt, Grünau. Die in Kupfer getriebene Rückwand des Altars stellt die Grablegung Christi dar. Sie wurde ziseliert von Prof. Roloff, Zehlendorf. Die Kanzel hat eine günstige Stellung, weil sie die Sicht von allen Sitzplätzen dorthin zulässt. Der Taufstein stammt von Hofsteinmeister Schilling, Tempelhof. Für ihren eigentlichen Zweck wurde die Taufkapelle wahrscheinlich nie genutzt.

 

Im Turm hängen 3 Glocken, die in Bochum aus Grussstahl gegossen worden sind. Ihre Inschrift: „Fürchtet Gott“, „Ehret den König“ und „Habt die Brüder lieb“. Sie sind auf den Akkord d – fis – h abgestimmt

 

Alle 3 Glocken sind ein Geschenk des Ehrenbürgers von Eichwalde Hugo Hoffmann. Auf der Größten ist die Inschrift: „Uns stiftete Familie Hugo Hoffmann Anno 1907, da Karl Lützow erster Pfarrer unserer Gemeinde war.“ Anfangs wurden sie per Seilzug betrieben, seit 1927 gibt es eine elektrische Läutemaschine. Da die Glocken nicht aus Bronze bestehen, wurden sie vor der Kriegsabgabe verschont. Damals gab es eine Dampfheizungsanlage in der Kirche.

 

Im Januar 1976 stürzte infolge eines Orkans das Kreuz von der Turmspitze in das Kirchendach. 1987 wurde der ursprünglich mit Ziegeln bedeckte Turmhelm gegen ein Kupferdach ausgetauscht.

 

Das Kirchendach wurde im Jahr 2008 erneuert.

 

Das Pfarrhaus in der Stubenrauchstr. 18 entstand 1908 nach Plänen des für den in unserer Region für Kirchenbau bekannten Architekten Georg Büttner (Brandenburgischer Provinzialkonservator). Dieser baute u.a. auch die Kirchen im benachbarten Zeuthen und Wildau.

 

Es wurde im Jahr 2003 an die Kommune Eichwalde verkauft und dient heute als Kinder- und Senioren-Begegnungsstätte.

 

Dafür entstand unmittelbar an das 1938 erbaute evangelische Gemeindehaus grenzend ein augenfälliger Neubau, der zum einen das Kirchenbüro und vor allem die evangelischen Kindertagesstätte „Jona’s Wal“ beherbergt.

 

Beim 100. Kirchenjubiläum im Dezember 2008 trug sich der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, schlesische Oberlausitz und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen Deutschlands Bischof Huber in die vor 100 Jahren gestiftete Bibel ein.

 

(zusammengetragen von Burkhard Fritz 2009 + 2013)

 „Christmas Love Songs“
Ein romantisches Weihnachtskonzert -
Die Weihnachtstournee 2015

Weihnachten, das Fest der Liebe, ist undenkbar ohne die schönsten und bekanntesten deutschen und internationalen Weihnachtslieder.
Der Tenor Björn Casapietra lädt nach den so beliebten und erfolgreichen Weihnachtstourneen der letzten 5 Jahre erneut ein zu „Christmas Love Songs“!

Mit Besinnlichkeit, aber auch leidenschaftlich und temperamentvoll möchte Björn Casapietra in seinen Weihnachtskonzerten die freudvollste Zeit des Jahres gemeinsam mit seinem Publikum erleben.

Am Donnerstag, 27. Juni, 19 Uhr, findet ein Diskussionsabend mit Prof. Dr. Jens Schröter zum Thema „Jesus von Nazaret: Jude aus Galiläa – Retter der Welt“ statt.
Jesus von Nazaret ist die zentrale Figur des Neuen Testaments und der christlichen Bibel überhaupt. Was hat es auf sich mit dem jüdischen Wanderprediger, der zum Zentrum einer Weltreligion wurde? Worin liegt seine Faszination, die seit jeher Menschen in ihren Bann zieht und zur Nachfolge inspiriert? Mit Prof. Dr. Schröter, der zum historischen Jesus geforscht hat, gehen wir auf Spurensuche nach Jesus aus Galiläa.

Wir haben dort in der Evangelischen Freizeit- und Bildungsstätte Lückendorf unsere Unterkunft:

Es gibt dort Tischtennis & Fußballkicker im Haus, sowie draußen eine Vogelnestschaukel, einen Volleyballplatz, Sandkasten & Trampolin, Kletterwand & Rutsche und Fußballtore sowie viel Wald gleich in der Nähe.

Hier gibt es übrigens viele Informationen zum Haus & Umgebung: www.ev-bildungsstaette-lueckendorf.de

  • Am Sonntag, 28. Juli, führt uns unser diesjähriger Gemeindeausflug nach Beelitz-Heilstätten und zum Baumwipfelpfad.
    In der Umgebung von Beelitz besuchen wir einen Gottesdienst. Nach dem Mittagessen erwartet uns eine Führung durch die ehemalige Heilstätte Beelitz. Die ehemalige Lungenheilanstalt ist bis heute ein faszinierender Ort voller Geschichte im Herzen von Beelitz. Daran schließt sich der Besuch des berühmten Baumwipfelpfades an. Ein gemeinsames Kaffeetrinken schließt den Tag ab.
  • Abfahrt ab Kirche Miersdorf am 28. Juli, 8.15 Uhr
  • Abfahrt ab Kirche Eichwalde am 28. Juli, 8.30 Uhr
  • Preis pro Person inklusive Busfahrt, Mittagessen, Kaffeetrinken und Eintrittsgeldern: 50 €
  • Anmeldungen über die Gemeindebüros und nach den Gottesdiensten.
  • Für die Führung durch die Heilstätten ist es ratsam, ein Klappstühlchen mitzunehmen (es gibt keine Sitzgelegenheiten!)
  • Auch Rollatoren sind möglich! Sogar der Baumwipfelpfad ist Rollatortauglich!

Zusätzliche Informationen